18 Stimmbildungs-Tutorials zum Üben daheim

„Deine Stimme ist nicht nur ein Instrument. Ihr Klang sagt aus, wer Du bist und wie Du Dich fühlst.“
Stephanie M.-L. Bornschlegl

 

Weitverbreitet ist der Glaube, nur Sängerinnen und Sänger müssten ihre Stimme ausbilden lassen. Wer täglich länger als eine Stunde spricht, z.B. als Lehrkraft, Abteilungsleitung, Führungspersönlichkeit, in politischen Ämtern oder an anderer Stelle, dem eröffnet die Ausbildung der eigenen Stimme gangbare Wege, um nicht nur stimmlich durchzuhalten, sondern andere aufhorchen zu lassen.

18 Übungen, die Stephanie M.-L. Bornschlegl in in Video-Tutorials anschaulich erklärt, bieten die Gelegenheit zum Training für sich im geschützten Raum.

Was passiert, wenn ich mit meiner Stimme arbeite. Eine Einführung.
  • Eine gute Atmung ist die Basis für ein befreites Singen. In dieser Übeeinheit machen wir uns zuerst einmal spielerisch bewußt wie wir ganz natürlich atmen ohne überhaupt an Singen zu denken. Was macht mein Körper, wenn er atmet? Wie fühlt sich das an? Dann verstärken wir die gerade erfahrene Atembewegung durch den Einsatz von s, sch, f, x, z.
  • Aufbauend auf die erste Atemübung nehmen wir wieder s, sch, f, x, z. Diesmal kurze Atemimpulse gepaart mit ein paar Gedanken über das Verhältnis des Sängers mit seinem eigenen Bauch.
  • Ein weiterer Aufbau zur bereits vorgestellten Atemübung. Diesmal fügen wir noch ein "t" mit ein. Also: st, scht, ft, xt, zt.
  • Was der Beckenboden mit der Atmung und damit auch mit Deinem Singen zu tun hat, klären und schauen wir uns hier zusammen im Video an. Etwas flapsig erklärt und damit gut verständlich. Und natürlich mit einer effizienten Übung dazu.
  • Die abgefahrenste Übung überhaupt für Lockerung und ein probates Mittel gegen Lampenfieber in einem. Macht jeder gerne mit von 3 Jahren bis mindestens 90 Jahren.
  • Wir bringen zusammen die Zunge auf Trab mit einer Sprechübung: "Brot und Brötchen bringt die Braut dem Bräutigam". Wer noch kein Zungen-R sprechen kann, lernt es hier. Wer ein Zungen-R beherrscht, wird es mit dieser Sprechübung optimieren.
  • Wie hörst Du Dich beim Singen? Von innen oder von außen? Natürlich von innen. Warum und weshalb? Das klären wir hier.
  • Wie kommt die Stimme vom Bauch nach oben in die Maske und bleibt dabei mit dem Körper verbunden? Wir fahren hierfür in einer Übung gemeinsam fiktiv nach Mailand auf "R" oder "BR".
  • Basisübung über drei Töne auf Lippenflattern oder Zungen-R gefolgt von dem günstigen Silbenkonstrunkt "jingajingajing".
  • In der Regel kann jeder Mensch die richtigen Töne treffen. Natürlich darf man zuerst die Melodie einüben - im Volksmund wird das auch charmant "Töne pauken" genannt. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem die Töne sitzen, endet das Nachdenken über den richtigen Ton. Die Ohren übernehmen. Die Kommentierung des Zensors im Kopf hat Pause.
  • Basisübung über einen Dreiklang auf Lippenflattern oder Zungen-R gefolgt von dem günstigen Silbenkonstrunkt "jingajingajing".
  • Basisübung über Sextakkord mit Lippenflattern oder Zungen-R gefolgt von "jingajingajing". Zusätzlich wird das Nachuntensingen anschaulich erklärt.
  • Je besser die Zunge läuft, desto besser läuft auch die Stimme. Mit viel Spaß üben wir zusammen an unserer Zungengeläufigkeit.
  • Sänger sollen in die sogenannte "Maske" hineinsingen. Mit der günstigen Silbe "mnjam" bekommt der Begriff Maske in einer leichten Übung ein körperlich fühlbares Raumverständnis.
  • Alles redet von "Stütze". Nur was ist damit gemeint und wie kann ich das machen? In einer Übung klären wir das gemeinsam und üben es dann gleich auch ein.
  • Phonetik macht das Leben des Sängers leichter. Einen kleinen, wichtigen und leicht verständlichen Einblick finden wir in der Unterscheidung von Lippenvokalen, Zungenvokalen und Kiefervokal. Mit su-so-sa-se-si üben wir das auch gleich.
  • Der Sänger singt aus dem Bauch heraus: Mit pfui, pfoi, pfai üben wir genau das. Der Bauch arbeitet respektive singt und der Unterkiefer geht in Rente.
  • Höhenübung auf "träbla-gäbla". Das heißt nun: Bauch mitnehmen, Stütze einsetzen, Maske finden, Tonplätze finden, Zunge bewegen und ganz wichtig: Lächeln! Anschließend wechseln wir innerhalb der Übung die Vokale, um variabler zu werden.
 
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